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Dr. Christa MüllerSonntag, 2.11.2008, 17:30 19:00 Uhr, Raum Antares Vortrag: "Natur begegnen, den öffentlichen Raum gestalten und das Selbst neu erfinden - Über die Kultivierung von Unterschieden in Interkulturellen Gärten." |
| Beschreibung | Interkulturelle Gärten sind neuartige Zwischenräume von Natur und Kultur, in denen MigrantInnen und Deutsche inmitten vieler Städte gemeinsam Gemüse anbauen, ihr Wissen austauschen und neue Perspektiven für sich und die deutsche Migrationsgesellschaft entwickeln. Interkulturelle Gärten ermöglichen scheinbar Gegensätzliches: in Verbindung mit der Natur und gleichzeitig mitten in einer pulsierenden Stadt sein, ganz bei sich und doch in der Welt sein, das Eigene gestalten und dem Fremden begegnen, die Erde spüren und die eigene Identität neu entdecken. |
| Vita | Dr. Christa Müller, Geschäftsführende Gesellschafterin der Stiftungsgemeinschaft anstiftung und ertomis und der Stiftung Interkultur in München, Studium der Soziologie an den Universitäten Bielefeld, Marburg und Sevilla, langjährige Forschungsaufenthalte in städtischen und ländlichen Kontexten Lateinamerikas, Spaniens und Deutschlands, Lehraufträge an der Universität Innsbruck und verschiedenen Fachhochschulen, 1998 Schweisfurth Forschungspreis für Ökologische Ökonomie. |
| Publikationen | Wurzeln schlagen in der Fremde. Die Internationalen Gärten
und ihre Bedeutung für Integrationsprozesse (ökom Verlag, München
2002) |
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